Dreizehnter Vortrag
Durch solche Erwägungen kommt man zu der Gefühlsseite der Anthroposophie, wird gewahr, wie alles, was als Anthroposophisches an uns herankommt, auch unser Gefühl berühren muß, wie wir nicht nur etwas lernen, sondern wie wir auch angeregt werden, über die Welt Gefühle zu entwickeln, Gefühle, die uns eigentlich erst richtig in das Menschenleben hereinstellen. Und ohne daß wir auf solche Gefühle geführt werden, können wir eigentlich jene Gesetzmäßigkeit nicht durchschauen, die das Karma des Menschen durchzieht. Die kosmische Form des Karma und die individuelle Betrachtung karmischer Zusammenhänge
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GA 236/1924-05-30/p049 · edition original