Siebzehnter Vortrag

GA 236/1924-06-29/p029 ·1924-06-29 · original (original)
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Denken Sie einmal, meine lieben Freunde, was da eigentlich vorliegt. Nehmen wir an, ein Mensch mit dreißig Jahren wird von einer solchen Katastrophe erfaßt. Er hätte, wenn er von der Katastrophe nicht erfaßt worden wäre, nach seinem Karma meinetwillen das fünfundsechzigste Jahr erreicht. Es liegt eine Fülle von Ereignissen, die er durchgemacht hätte im Leben, vor. Die sind alle nur der Möglichkeit nach da. Aber in seinem Karma, in der Konstitution seines ätherischen, seines astralischen Leibes, in der Konstitution seiner Ich-Organisation liegt das alles darinnen. Und was wäre gewesen bis zum fünfundsechzigsten Jahre? Neben dem Aufbauen wäre fortwährend der Organismus abgebaut worden; ein langsamer Abbau hätte stattgefunden, bis der Abbau vollendet gewesen wäre im fünfundsechzigsten Lebensjahre, ein Abbau, subtil und langsam.

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