Siebzehnter Vortrag

GA 236/1924-06-29/p035 ·1924-06-29 · original (original)
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Da haben denn die Götter hinzuschauen auf dieses frühere Erdenleben und zu sagen: Da ist etwas, was nicht Wirkungen erfahren hat, die es erfahren sollte. Da sind unverbrauchte Ursachen. Und dasjenige, was da als unverbrauchte Ursachen vorhanden ist, das können jetzt die Götter nehmen, herantragen an den Menschen und ihn damit gerade in bezug auf seine Innerlichkeit für das nächste Erdenleben verstärken. So daß gewissermaßen die Gewalt dessen, was da als Ursache gewaltet hat in einer früheren Inkarnation, jetzt um so wuchtiger in ihm hervorbricht in der nächsten Inkarnation. Da tritt dann der Mensch, während er sonst, wenn ihn nicht eine solche Katastrophe befallen hätte, vielleicht mit geringwertigen Fähigkeiten hätte in der Welt auftreten können, oder auch wohl mit Fähigkeiten, die auf einem ganz anderen Gebiete gelegen wären, als sie dann liegen, wenn er eben in der nächsten Inkarnation auftritt, da tritt der Mensch als ein anderer auf zum Ausgleiche des Karma. Aber er tritt auch auf mit besonderen Eigentümlichkeiten. Denn gewissermaßen ist sein astralischer Leib verdichtet, weil unverbrauchte Ursachen in ihn eingegliedert sind.

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Cite: GA 236/1924-06-29/p035 · edition original