Siebzehnter Vortrag

GA 236/1924-06-29/p036 ·1924-06-29 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Können Sie sich da verwundern, meine lieben Freunde, daß die Legende existiert von einem Philosophen, der sich selber in den Krater eines Vulkans gestürzt hat? Was kann die Ursache sein für einen solchen Entschluß bei jemandem, der in die Geheimnisse der Welt eingeweiht ist? Da kann nur die Ursache vorliegen, daß da durch menschlichen Willen selber etwas herbeigeführt wird, was sonst nur herbeigeführt werden kann durch elementare Naturereignisse: das plötzliche Hinweggerafftwerden dessen, was langsam noch erst hinweggerafft werden sollte. Und so kann wohl dasjenige, was von einem solchen Philosophen erzählt wird, der Absicht entspringen, mit besonderen Fähigkeiten in einer nächsten Inkarnation in der Welt zu erscheinen. Die Welt bekommt eben eine andere Gestalt, wenn wir in solcher Weise auf die tiefen Fragen des Karma eingehen.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/236/1924-06-29/p036.json
Cite: GA 236/1924-06-29/p036 · edition original