Erster Vortrag

GA 237/1924-07-01/p019 ·1924-07-01 · original (original)
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Dann aber müssen wir doch auch das Folgende berücksichtigen: Nur diese geistige Strömung, von der ich sprach, wußte davon, daß, wenn der Mensch stirbt, die von ihm während des Erdenlebens aufgenommenen Gedanken im Weltenäther, der die Erde umgibt, wellen und weben. Und diese Anschauung wurde also von denjenigen Persönlichkeiten, die ja namentlich aus dem Dominikanerorden hervorgingen, scharf bekämpft, und scharf wurde geltend gemacht: Der Mensch ist eine Individualität, man hat vor allen Dingen auf dasjenige zu sehen, was vom Menschen als Individualität durch die Pforte des Todes geht, nicht auf das, was sich auflöst im allgemeinen Weltenäther. Das wurde eben vorzugsweise, obwohl nicht allein von den Dominikanern, aber ich möchte sagen, repräsentativ von den Dominikanern betont. Diese Anschauung von der Individualität des Menschen wurde scharf und energisch vertreten gegenüber der ersten Richtung, die ich charakterisiert habe. Aber gerade dies bewirkte einen ganz bestimmten Zustand.

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Cite: GA 237/1924-07-01/p019 · edition original