Zweiter Vortrag

GA 237/1924-07-04/p041 ·1924-07-04 · original (original)
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Man kann durch nichts diesem ahrimanischen Zuge unseres Zeitalters mehr entgegenkommen als durch alles das, was geschieht, indem sich für die Verirrungen des vorigen Jahrhunderts, die ja eigentlich heute für die Einsichtigen längst verglommene Ideen sind, populäre Vereinigungen bilden. Das Laientum hat ja niemals so stark in einem Zeitalter die Verirrungen des vorigen Zeitalters popularisiert wie in dem heutigen Zeitalter, wie in der Gegenwart. Und man kann schon sagen: will man das Wesen der ahrimanischen Taten kennenlernen, so kann man das heute eigentlich überall, wo man Versammlungen besucht, die aus dem gewöhnlichen Bewußtsein heraus wirksam sind. Man hat heute viel Gelegenheit, den Ahrimanismus in der Welt kennenzulernen, denn er wirkt außerordentlich stark. Und er ist es ja, der auf diesem Umwege, wie ich es heute geschildert habe, die Menschen abhält davon, dasjenige in ihr Herz, in ihre Seele aufzunehmen, was neu hervortreten muß, weil es eben früher nicht da war, wie das, was eben in der Anthroposophie zutage tritt.

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