Fünfter Vortrag

GA 237/1924-07-11/p014 ·1924-07-11 · original (original)
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Und wenn dann der Mensch, einige Tage nachdem er durch die Pforte des Todes geschritten war, den Ätherleib abgelegt hatte und nun in seinem astralischen Leibe lebte, dann hatte er wiederum das Gefühl: In diesem astralischen Leibe erlebe ich alles das im Rücklauf, was ich auf der Erde gedacht, getan habe. Aber ich erlebe in diesem astralischen Leibe, in dem ich jede Nacht im Schlafe gelebt habe, dasjenige, was ich auf Erden gedacht und getan habe. - Und während der Mensch nur Unbestimmtes mitnahm in das Aufwachen hinein, fühlte er jetzt, indem er in der Zeit zwischen dem Tode und einer neuen Geburt in seinem Astralleib sein Erdenleben zurücklebte: In diesem meinem astralischen Leibe lebt der Christus. Ich habe es nur nicht bemerkt, aber jede Nacht lebte mein astralischer Leib in der Wesenhaftigkeit des Christus. Jetzt wußte der Mensch: Solange er zu erleben hat dieses rücklaufende Erdenleben, verläßt ihn, weil er bei seinem astralischen Leibe ist, der Christus nicht.

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Cite: GA 237/1924-07-11/p014 · edition original