{"corpus":"steiner","locus":"GA 237/1924-07-28/p027","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Es waren schon einige Jahrhunderte her, seit Michael auf der Erde hatte ankommen sehen im 9. nachchristlichen Jahrhundert dasjenige, was früher kosmische Intelligenz war. Und er sah es fortströmen auf der Erde, fortströmen jetzt namentlich in der Scholastik. Das war unten. Er aber sammelte diejenigen, die in seinen Bereich gehören im Sonnengebiete, er sammelte sie, ob sie nun Menschenseelen waren, die gerade in dem Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt waren, er sammelte auch diejenigen, die zu seinem Bereiche gehören und die niemals in menschlichen Leibern ihre Entwickelung finden, die aber einen gewissen Zusammenhang mit der Menschheit haben. Sie können sich denken, daß insbesondere diejenigen Menschenseelen da waren, welche ich Ihnen angeführt habe als die großen Lehrer von Chartres. Einer der bedeutendsten, die damals unter den Scharen des Michael im beginnenden 15. Jahrhundert in übersinnlichen Welten ihre Taten zu verrichten hatten, war ja Alanus ab Insulis. Aber auch alle anderen, die ich Ihnen genannt habe als der Schule von Chartres angehörig, sie waren vereinigt mit denen, die nun auch schon wieder in dem Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt angekommen waren, die aus dem Dominikanerorden entstammten; Seelen, die der platonischen Strömung angehörten, waren da innig vereinigt mit denjenigen Seelen, die der aristotelischen Strömung angehörten. Alles das hatten diese Seelen durchgemacht, was gerade Michael-Impulse sind. Viele dieser Seelen lebten so, daß sie das Mysterium von Golgatha nicht vom Erdenaspekt aus, sondern vom Aspekt der Sonne aus mitgemacht hatten. Sie waren dazumal im Beginne des 15. Jahrhunderts in der übersinnlichen Welt gerade in bedeutsamen Lagen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Siebenter Vortrag","site_heading":null,"date":"1924-07-28","location":null,"word_count":257,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/237/1924-07-28/p027","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/237/1924-07-28/p027"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/237/1924-07-28/p027","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}