Siebenter Vortrag

GA 237/1924-07-28/p034 ·1924-07-28 · original (original)
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Es war im ersten Drittel des 15. Jahrhunderts, es war in der Zeit, als hinter den Kulissen der neuzeitlichen Entwickelung die Rosenkreuzerschule begründet worden ist. Schaut man sonst von dem Leben, das man hat zwischen Tod und neuer Geburt, hinunter auf das Irdische, sieht man gleichmäßig vor sich gehende Taten der Seraphim, Cherubim und Throne. Man sieht, wie die Seraphim, Cherubim und Throne das Geistige aus dem Bereich der Exusiai, Dynamis und Kyriotetes hinuntertragen ins Physische, durch ihre Macht das Geistige dem Physischen einpflanzen. Von diesem, was man so gewöhnlich im Fortgange des Werdens schaut, zeigt sich nach großen Zeiträumen immer etwas grandios Abweichendes: Es war zuletzt in der atlantischen Zeit, daß sich so etwas auch vom Aspekte des Übersinnlichen aus gezeigt hatte. Was da in der Menschheit geschieht, das zeigt sich, indem man jetzt, von der geistigen Welt aus, die Erde in ihren Gebieten durchzuckt sieht von Blitzen, indem man mächtig rollende Donner hört. Es war sozusagen eines jener Weltengewitter — für die Menschen der Erde ganz wie im Schlafe ablaufend, für die Geister, die um Michael waren, mächtig sich zeigend.

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