Elfter Vortrag

GA 237/1924-08-08/p010 ·1924-08-08 · original (original)
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Man kann das auch, ich möchte sagen, ganz imaginativ schildern. Stirbt heute ein Mensch, der wirklich die Möglichkeit hatte, während des Erdenlebens seine Seele zu durchdringen mit Intelligenz, mit wahrhaftiger Intelligenz, dann geht er durch die Pforte des Todes, und er schaut zurück auf sein Erdenleben, das da war als ein selbständiges Erdenleben. In früheren Jahrhunderten schaute der Mensch, nachdem er durch die Pforte des Todes gegangen war, auf sein Erdenleben zurück, wie da der Ätherleib im Kosmos sich auflöst, wie er durchgeht dann durch das Seelengebiet, wie er durchlebt die Ereignisse in rückwärtsgehender Form. Dann konnte er sich sagen: So verwaltet Michael durch die Sonne dasjenige, was mein war. — Das ist eben der große Unterschied. Man kann aber solch eine Entwickelung nur beurteilen, wenn man hinter die Kulissen des Daseins schaut und auf das Spirituelle hinter dem Materiellen schaut. Darauf kommt es an, daß man die äußeren Ereignisse in der Menschheit so sieht, wie sie aus der spirituellen Welt heraus gestaltet werden.

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