Elfter Vortrag
Dann entsteht dasjenige, was ich in der vorigen Stunde bezeichnet habe dadurch, daß ich sagte: Da ist nun ein solcher Mensch auf Erden, er hat menschliche Begabung, menschliche Intelligenz, die er auslebt, vielleicht genial auslebt, aber für eine gewisse Zeit, wo sein Bewußtsein getrübt ist, nimmt eine ahrimanische Angeloi-Intelligenz in ihm Platz. Da kann dann diese Erscheinung auftreten: Da ist ein Mensch, er scheint so, als ob er ein gewöhnlicher Mensch wäre und aus seiner Menschheit heraus dieses oder jenes schreibt. Nun kann das Ahrimanische gerade durch dasjenige an den Menschen heran, was man heute in intelligenten Formen aufnimmt. Man muß seine Persönlichkeit geltend machen, wenn man heute nicht überflutet werden soll von all dem, was ich angedeutet habe im Laufe dieser Vorträge. Und deshalb ist es, daß Ahriman als Schriftsteller auftreten kann. Er bedient sich natürlich eines Angeloswesens. Er kann schriftstellern. Und wenn wir jetzt im Zeichen unserer Weihnachtstagung vereinigt sind, so soll über solche Dinge nicht geschwiegen werden. Deshalb möchte ich das Folgende noch bemerken.
Cite:
GA 237/1924-08-08/p026 · edition original