Elfter Vortrag

GA 237/1924-08-08/p028 ·1924-08-08 · original (original)
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Das sind die Dinge, auf die man hinschauen muß, wenn man begreifen will, wie nun die Menschheit eigentlich stehen kann zu dem, was in der Zivilisation auftreten muß durch den Anbruch des Michael-Zeitalters. Man mußte bei dem Kali Yuga-Übergang, bei dem Übergang von dem finsteren in das lichte Zeitalter, ja tatsächlich in einer geistig-physischen Anschaulichkeit drinnenstehen, wenn man charakterisieren wollte, so wie ich es getan habe in der Vorrede zu meinem Buche «Die Mystik im Aufgange des neuzeitlichen Geisteslebens», die Stimmung, die man haben muß gegenüber dem Geistigen und dem Materiellen. Es ist tatsächlich so, daß man überall herholen möchte die Möglichkeiten, diesen grandiosen Übergang, der da stattfindet als Anbruch des Michael-Zeitalters, zu charakterisieren. Und mit allem, was anthroposophische Bewegung ist, muß man sich da drinnen fühlen. Denn all dieses Großartige, dieses Große, es lebt sich zunächst aus in dem schon in Unordnung gekommenen Menschenkarma. Wenn man denkt, wie allgemeine Wahrheit in den karmischen Zusammenhängen liegt, und wie die Welt so ist, daß selbst in diese allgemeinen karmischen Zusammenhänge die Ausnahmen eingreifen konnten durch Jahrhunderte hindurch, und wie die Forderung hereintritt, kosmische Ausnahmen wiederum in ihre Regeln zurückzuführen: dann wird man etwas empfinden — weil das die Aufgabe, die Mission der anthroposophischen Bewegung ist — von der großen Bedeutung und Tragweite der anthroposophischen Bewegung.

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