Elfter Vortrag

GA 237/1924-08-08/p030 ·1924-08-08 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Dieser Impuls muß die Seele sein des anthroposophischen Strebens; die Seele selbst muß darinnenstehen wollen in der anthroposophischen Bewegung. Damit werden wir die Möglichkeit finden, Gedanken von einer großen Tragweite durch einige Zeit in unseren Seelen nicht nur zu bewahren, sondern lebendig zu machen; so daß die Seelen durch diese Gedanken in anthroposophischer Weise sich ferner gestalten, damit die Seele in Wahrheit werde dasjenige, was sie sein soll, durch den unbewußten Drang zur Anthroposophie zu kommen — damit die Seele ergriffen werde von der Mission der Anthroposophie. Um dieses Ergriffensein einmal in einiger Ruhe auf sich wirken zu lassen, habe ich zu Ihnen in dieser letzten Stunde diese ernsten Worte gesprochen. Wir wollen sie fortsetzen, wenn wir wieder zusammenkommen. Wenn wir in den ersten Septembertagen zusammenkommen werden, werden wir die Fortsetzung dieser Betrachtungen haben. In der Zwischenzeit möchte ich an Ihrer aller Herzen gerade dasjenige gelegt haben, was ich heute abend sprechen mußte im Zusammenhang mit dem Karma der einzelnen Anthroposophen und der Anthroposophischen Gesellschaft.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/237/1924-08-08/p030.json
Cite: GA 237/1924-08-08/p030 · edition original