Vierter Vortrag

GA 238/1924-09-12/p019 ·1924-09-12 · original (original)
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Wenn man den Menschen zum Begreifen seines Seelenlebens von dem Begreifen seines körperlichen Lebens aus führen wollte, machte man ihm folgendes klar: Du bestehst in bezug auf dein Leibliches aus den Elementen, in denen die Elementarwesen mitweben, aber du trägst in dir die Seele; die steht nicht unter dem Einfluß dieser Elemente allein, sondern beherrscht im Gegenteil die Organisation der Elemente in dir; sie steht, diese Seele, unter dem Einflusse der planetarischen Welt des Merkur, des Jupiter, der Venus, unter dem Einfluß von Sonne und Mond, Saturn, Mars. — Der menschliche Blick wurde hinaufgelenkt, wenn Psychologie studiert werden sollte, zu den Geheimnissen der planetarischen Welt. Da erweiterte sich dasjenige, was Menschenwesen war, vom Leiblichen ins Seelische hinein, aber in der Anschauung der Zusammengehörigkeit mit der Welt, von dem Wirken und Weben der Elemente Erde, Wasser, Luft, Feuer zu demjenigen, was in ihrem Kreisen, in ihrem Scheinen, in ihrem Lichtwirken, in ihren geheimnisvollen okkulten Wirkungen die Planeten im menschlichen Seelenleben taten. Und von der Göttin Natura, der früheren Proserpina, wendete man sich hinauf zu den Intelligenzen, zu den Genien der Planeten, zu denen man aufschaute, wenn man das menschliche Seelenleben begreifen wollte.

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Cite: GA 238/1924-09-12/p019 · edition original