Achter Vortrag
Und lesen Sie die Schriften des Solowjow. Ich habe es ja hier schon öfter geschildert, welchen Eindruck sie auf einen heutigen Menschen machen, ich habe es auch ausgesprochen in der Einleitung zur Solowjow-Ausgabe. Versuchen Sie zu fühlen, was da alles zwischen den Zeilen steckt, steckt von einer Mystik, die uns oftmals sehr schwül erscheint, steckt von einem Christentum, das einen individuellen Ausdruck hat, das aber deutlich zeigt: Das mußte suchen nach einem so weichen Leib, nach einem nach allen Seiten biegsamen Leib, wie man ihn nur aus dem russischen Volk heraus haben kann.
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GA 238/1924-09-19/p038 · edition original