Achter Vortrag

GA 239/1924-06-07/p003 ·1924-06-07 · original (original)
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Am allertiefsten greift ja die anthroposophische Weisheit dadurch in das Menschenleben ein, daß sie hinweist auf die umfassendsten kosmischen Geheimnisse, auf die Geheimnisse der ganzen Welt, die ja in der Wesenheit des Menschen eigentlich wiederum mikrokosmisch vereinigt sind. Aber in alledem, was uns auf diese Weise aus dem Kosmos heraus klar werden kann, lichtvoll werden kann, lebt etwas, das nicht nur ins Tägliche, sondern bis ins Stündliche des Menschenlebens hineinleuchtet, was dadurch, daß es dieses Menschenleben in bezug auf sein Schicksal, sein Karma behandelt, hineinleuchtet in dasjenige, was dem Menschenherzen unmittelbar naheliegt, ihm ja, wie gesagt, stündlich naheliegt. Und so möchte ich denn, von den verschiedensten Gesichtspunkten ausgehend, in diesen Tagen zu Ihnen namentlich sprechen über die anthroposophische Begründung derjenigen Ideen, derjenigen Geistesbilder, die uns das Karma des Menschen nahebringen können.

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