Achter Vortrag

GA 239/1924-06-07/p021 ·1924-06-07 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Aus diesem Erleben nach dem Tode, das wir in der Sphäre der groBen Urlehrer der Menschheit durchmachen, bildet sich der erste Keim des Karma. Da fassen wir die Absicht: Das, was wir getan haben, muß durch uns selber ausgeglichen werden. Da tritt zuerst das auf, daß Absichten Wirkungen haben im Leben. Hier in der irdischen Welt braucht sich das Gute nicht im Guten, das Böse nicht im Bösen zu verwirklichen. In dem Augenblicke, wo wir die außerirdische Welt betreten, muß so etwas, wie wir es als Entschluß fassen innerhalb einer viel realeren Welt als die irdische, was da lebt in uns als Impuls: Du mußt dasjenige, was da als die Gegenseite dessen erscheint, was du getan hast, ausgleichen -, in dem Augenblicke muß, was wir so in uns erfassen als Absicht, eine reale Ursache werden für den Ausgleich im späteren Leben.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/239/1924-06-07/p021.json
Cite: GA 239/1924-06-07/p021 · edition original