Zweiter Vortrag

GA 240/1924-06-01/p006 ·1924-06-01 · original (original)
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Zunächst können wir uns fragen: Was machen die Ich-Organisation und der astralische Leib während dieser Schlafenszeit? Sie befinden sich ja in der geistigen Welt. Aber sie nehmen in der geistigen Welt nicht wahr, sie bleiben, wie gesagt, mit Ausnahme der Träume, unbewußt. Der Mensch würde auch, wenn er, so wie er nun einmal mit seinem gewöhnlichen Bewußtsein auf der Erde beschaffen ist, im Schlafe immer wahrnehmen würde, nach der einen oder anderen Seite beirrt werden: entweder nach der Seite, daß sein Bewußtsein wie von Ohnmacht befallen erschiene während des Tages, daß er in einer Art Lähmung des Bewußtseins herumginge, wenn er ein mehr ahrimanisch veranlagter Mensch ist, oder aber, daß er mit verworrenem Bewußtsein herumginge, mit einem Bewußtsein, in dem sich die Gedanken und Empfindungen überschlagen, wenn er ein mehr luziferisch veranlagter Mensch ist.

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Cite: GA 240/1924-06-01/p006 · edition original