Zweiter Vortrag
Wenn nun der Mensch durch die Pforte des Todes geht, durchlebt er tatsächlich den Kosmos. Und er durchlebt tatsächlich den Kosmos so, daß er sich mit seinem Dasein immer mehr und mehr vergrößert. Zunächst wächst er in die Mondensphäre hinein. Aber indem der Mensch nach seinem Tode zunächst in die Mondensphäre hineinwächst, kommt er zusammen mit dem, was diese großen Urlehrer jetzt sind. Diese großen Urlehrer bewahren gewissermaßen einen naiv-instinktiven unschuldigen Zustand des Menschengeschlechtes. Bevor die Menschen in die Möglichkeit, Böses zu tun, verfallen sind, waren diese Urlehrer auf der Erde da. Daher sind sie es, welche dasjenige aufnehmen, was während der Nächte, die wir innerhalb des Erdendaseins durchleben, in die Akasha-Chronik hineingeschrieben wird; sie durchdringen es mit ihrer eigenen Wesenheit und lassen es uns dann in dem ersten Drittel beim Rücklauf durch das Leben nach dem Tode stärker erleben als die Ereignisse des Lebens hier auf der Erde. Wer hineinschauen kann in das, was ein Toter in diesen ersten Jahrzehnten nach dem Tode durchlebt, der weiß, daß die Erdenerlebnisse ja robust genug sind, sie stoßen und sie treiben uns, was aber da durchlebt wird durch die Macht magisch wirkender Lehrer, die auf dem Monde ihre Kolonie aufgeschlagen haben, das wirkt viel stärker, das übertönt, das überfärbt die irdischen Erlebnisse. Und wir machen wirklich das durch. Sagen wir, Sie haben
Cite:
GA 240/1924-06-01/p010 · edition original