Erster Vortrag

GA 240/1924-07-18/p006 ·1924-07-18 · original (original)
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Das bedeutet aber zugleich, daß die ganze Anthroposophische Gesellschaft nach und nach auf eine andere Basis gestellt werden muß, auf eine Basis, die möglich macht, daß das Esoterische unmittelbar durch die Anthroposophische Gesellschaft ströme, und in dem Entgegenbringen der entsprechenden Gesinnung von seiten derjenigen, die Anthroposophen sein wollen, wird das bestehen müssen, was in der Zukunft das eigentliche Wesen der Anthroposophischen Gesellschaft ausmacht. Daher wird man zu unterscheiden haben zwischen der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft, die in der Zukunft eine völlig öffentliche Gesellschaft sein wird, so daß auch die Zyklen, wie damals zu Weihnachten verkündet wurde, für jeden zu haben sein werden — mit jenen entsprechenden Klauseln, die ja eine Art ideell-spiritueller Begrenzung darstellen -, und der innerhalb dieser Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft ja seitdem begründeten Schule, welche nach und nach drei Klassen umfassen wird. Bis jetzt konnte nur die erste Klasse begründet werden. Wer Mitglied dieser Schule werden will, muß dann andere Pflichten übernehmen als diejenigen, die nur die allgemeinen Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft sind. Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft kann werden, wer sich für Anthroposophie interessiert und das Lehrgut entgegennimmt; er geht damit eigentlich keine anderen Verpflichtungen ein als die, welche jeder anständige Mensch von selbst aus moralischen Gründen befolgt.

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