Erster Vortrag

GA 240/1924-07-18/p017 ·1924-07-18 · original (original)
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Aber da lebten unter der Masse dieser Christen einzelne, die immer mehr als Ketzer angesehen wurden. Sie hatten noch die lebendig-traditionelle Erinnerung daran, daß der Christus ein Sonnenwesen war und daß einmal ein der Erde ganz fremdes Wesen, eben ein Sonnenwesen, auf die Erde heruntergestiegen ist in diese physisch-sinnliche Welt. Diese Seelen sind in den Jahrhunderten bis zum 7., 8. nachchristlichen Jahrhundert immer mehr und mehr in die Lage versetzt worden, daß sie sich sagten: Was nun als Christentum nachkommt, das versteht eigentlich den Christus nicht mehr! — Diese ketzerischen Seelen, sie wurden, man möchte sagen, Christentum-müde. Und es gab einfach solche Seelen, die in den ersten christlichen Jahrhunderten, bis zum 7. und 8. hin, durch die Pforte des Todes gegangen sind, die Christentum-müde geworden waren. Für diese Seelen, gleichgültig, ob sie eine Zwischeninkarnation gehabt haben oder nicht, wurde maßgebend die Inkarnation, die sie in den ersten christlichen Jahrhunderten hatten. — Diese Seelen bereiteten sich vom 8., 9. Jahrhundert ab in der geistigen Welt vor für jenes große, gewaltige Wirken, das ich eben andeutete, indem ich sagte: Eine Art übersinnlicher Kultus fand statt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. An diesem Kultus nahmen diese Seelen teil. Sie bilden die eine Gruppe der Seelen, die zur Anthroposophischen Gesellschaft gekommen sind.

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Cite: GA 240/1924-07-18/p017 · edition original