Dritter Vortrag

GA 240/1924-08-21/p009 ·1924-08-21 · original (original)
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Aber so ist es nur heute mit der Intelligenz, weil das, was wir heute als Intelligenz haben, im allgemeinen Bewußtsein der Menschheit eben erst im Anfang ist, wie wir ja auch erst im Anfang des Michael-Zeitalters stehen. Diese Intelligenz wird einmal etwas ganz, ganz anderes werden. Und wenn man sich eine Vorstellung davon machen will, was diese Intelligenz anderes noch werden kann im Lauf der Menschheitsentwickelung, dann muß man daran denken, wie noch Thomas Aquinas in der mittelalterlichen christlichen Philosophie jene Wesen, die die Sterne bewohnen, mit dem Namen Intelligenzen bezeichnet hat. Nicht wahr, wir mußten ja auch gegenüber der heutigen materialistischen Auffassung sagen, daß die Sterne Kolonien von geistigen Wesenheiten sind. Das berührt den heutigen Menschen fremdartig, weil er gar nicht daran denkt, daß er, wenn er zu den Sternen aufblickt, zu Wesen aufblickt, die mit seinem eigenen Leben etwas zu tun haben und die eben Sterne bewohnen, wie wir Menschen die Erde bewohnen.

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