Dritter Vortrag

GA 240/1924-08-21/p021 ·1924-08-21 · original (original)
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Man wird aus dem, was geschichtliche Dokumente von Artus und seiner Tafelrunde berichten, nicht leicht eine Vorstellung bekommen davon, was eigentlich die Aufgaben dieser sogenannten Tafelrunde des Artus waren. Aber man bekommt eine Vorstellung, wenn man mit geistigem Auge an der Stelle steht, wo einstmals das Schloß stand, und hinschaut auf das Stück Meer, das man da überblickt, über jenes Stück Meer, das durch einen Gebirgskogel gewissermaßen in zwei Teile geteilt wird. Da kann man in verhältnismäßig kurzer Zeit ein wunderbares Spiel zwischen Licht und Luft, aber auch zwischen den Elementargeistern, die in Licht und Luft leben, schauen. Da kann man schauen, wie jene geistigen Wesenheiten, die bald mit den Sonnenstrahlen sich auf die Erde ergießen, bald im flimmernd-fließenden, flüssigen Regenguß sich spiegeln und ihre Spiegelung auffangen, dasjenige, was den Schwerkräften der Erde unterliegt, in der Luft sich in den dichteren Luftgeistern äußert. Da kann man wiederum schauen, wenn der Regen sich auslöscht und die Sonnenstrahlen die Luft in Reinheit durchdringen, wie auf eine ganz andere Art das Spiel der Elementargeister da stattfindet. Da schaut man Sonnenwirkung im Erdenstoffe. Da wird man, wenn man das schaut, vorzugsweise von einer solchen Stätte aus, wie diese ist, da wird man «heidnisch-andächtig» — man kann nicht recht «christlich-andächtig» werden, heidnisch andächtig ist etwas anderes als christliche Andacht -, man wird dann heidnisch andächtig. Heidnisch andächtig sein, heißt, sich hingeben mit Herz und Gemüt an die in den Naturwirkungen anwesenden geistigen Wesenheiten, zu der Vielheit der in den Naturwirkungen vorhandenen geistigen Wesenheiten.

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Cite: GA 240/1924-08-21/p021 · edition original