{"corpus":"steiner","locus":"GA 240/1924-08-21/p024","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Es ist ja durchaus so, als ob heute noch das Spiel, das da über den sich kräuselnden, den schäumenden Meereswellen in der Luftregion, von der Sonne durchleuchtet und durchglänzt, sich fortsetzt, als ob heute noch die Natur über diesem Meer, an diesen Bergen überall geisterte. Aber um das festzuhalten, was da in den Naturwirkungen geisterte, dazu gehörte, daß nicht nur ein Mensch dies aufnahm. Dazu gehörte eine Gruppe von Menschen, eine Gruppe von Menschen, von der sich einer als Sonne im Mittelpunkt fühlte und dessen zwölf Genossen stets so erzogen wurden, daß sie in ihrem Temperament, in ihrem Gemüt, in ihrer ganzen Wesensäußerung zusammen eine Zwölfheit ergaben, die man ebenso gruppieren konnte als einzelne zwölf sich gruppierende Menschen, wie die Bilder des Tierkreises um die Sonne herum sind. So daß eben auch die Tafelrunde darin bestand, daß der König Artus den Mittelsitz hatte und ringsherum zwölf angeordnet waren, die da, wo sie sozusagen in ihrem Consilium zusammen waren, über sich die Tierkreisbilder als ihr Emblem, als ihr Signum hatten, um zu zeigen, unter welchem kosmischen Einfluß sie standen. Von diesem Ort ging sozusagen die Zivilisation Europas aus. Da nahmen der König Artus und seine Zwölf die Kräfte auf, die sie sich von der Sonne holten, um ihre mächtigen Züge durch das übrige Europa zu machen und dafür zu kämpfen, daß die alten wilden dämonischen Gewalten, die zum großen Teil damals noch in der europäischen Bevölkerung waren, aus den Menschen herauskamen. Für die äußere Zivilisation kämpften diese zwölf Genossen des Königs Artus, der sie dirigierte.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Dritter Vortrag","site_heading":null,"date":"1924-08-21","location":null,"word_count":254,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/240/1924-08-21/p024","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/240/1924-08-21/p024"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/240/1924-08-21/p024","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}