Dritter Vortrag
Wenn wir uns nun fragen: Wie fühlten sich denn die Zwölf? Als was fühlten sie sich? Ja, wir verstehen nur, was da war, wenn wir auf das zurückgehen, was ich eben ausgeführt habe. Intelligenz fühlten die Menschen nicht in sich. Sie sagten nicht: Ich erarbeite mir meine Gedanken, meine intelligenten Gedanken -, sondern sie empfanden die Intelligenz als das Geoffenbarte, und sie suchten die Offenbarungen durch eine solche Gruppe, wie ich sie geschildert habe, zu zwölf oder dreizehn. Da sogen sie die Intelligenz herein, jene Intelligenz, die sie brauchten, um die zivilisatorischen Impulse zu formen. Und sie fühlten sich wiederum unter der Macht, dieman mit dem christlich-hebräischen Namen Michael bezeichnen kann. Im eminentesten Sinn ist sogar — die ganze Konfiguration des Artusschlosses zeigt es — die Schar der Zwölf unter der Direktion des Königs Artus eine Michael-Schar, eine Michael-Schar aus jener Zeit, da Michael noch die kosmische Intelligenz verwaltete.
Cite:
GA 240/1924-08-21/p025 · edition original