Initiationserkenntnisse

GA 243/1924-08-16/p005 ·1924-08-16 · original (original)
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Nun wollen wir uns heute eine Vorstellung davon verschaffen, wie der Mensch durch diese verschiedenen Bewußtseine in Verbindung stehen kann mit der Welt. Stellen wir uns zunächst noch einmal vor das Auge, daß für das heutige Zivilisationsleben, für alles dasjenige, was die Menschheit heute anerkennt in bezug auf Wirklichkeit, in bezug auf Dasein, eigentlich nur ein Bewußtseinszustand besteht, das ist derjenige des wachen Tageslebens. Es sind außer diesem wachen Tagesleben für den Menschen heute in unserem Weltenzyklus, können wir sagen, ja noch zwei andere Bewußtseinszustände vorhanden. Die aber können zunächst nicht als unmittelbar maßgebend für irgendeine Erkenntnis angesehen werden. Es ist der Zustand des Traumbewußstseins, in dem der Mensch heute nur Reminiszenzen an das Tagesleben erlebt oder auch kleine Durchbrüche aus dem geistigen Leben heraus. Aber im gewöhnlichen Traumleben sind sowohl die Reminiszenzen an das Tagesleben, wie auch die Durchbrüche, die Offenbarungen aus der geistigen Welt heraus so entstellt, so in einzelne ungleiche Bilder und Symbole getaucht, daß daraus keine Erkenntnis zu gewinnen ist.

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