Initiationserkenntnisse

GA 243/1924-08-16/p010 ·1924-08-16 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

So kann man also [zur Tafel gewendet] sagen: Der Mensch trägt in sich seinen physischen Leib, er ist sinnlich wahrnehmbar. Der Mensch trägt in sich seinen Ätherleib (orange); er ist imaginativ wahrnehmbar, er ist wahrnehmbar durch die Kräfte, die wir uns in der geschilderten Weise durch die Meditation, durch die Konzentration erwerben können. Aber wenn wir mit all diesen Kräften an den Menschen herantreten, nehmen wir von seinem astralischen Leib nur wahr die Leere, ein räumliches Nichts, wie ein Loch, ein allseitig geschlossenes Loch, das in den Raum hineingestellt ist (grün). Erst dann, wenn man, wie ich es geschildert habe, zum leeren wachenden Bewußtsein kommt, wenn man also sich in völlig wachem Zustande der Welt so gegenüberstellen kann, daß man nichts vom Sinnlichen wahrnimmt, daß auch das Denken und die Erinnerungen schweigen, man aber doch eine Welt wahrnimmt, dann füllt sich diese Leere aus, und wir wissen, wir haben in dieser Leere das erste Geistige in uns, den astralischen Leib des Menschen.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/243/1924-08-16/p010.json
Cite: GA 243/1924-08-16/p010 · edition original