Sternenerkenntnis

GA 243/1924-08-18/p006 ·1924-08-18 · original (original)
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Wenn der Mensch wirklich in die geistige Arbeit hineinkommt, durch die er die geistige Welt sich erschließen kann, durch die er die geistige Welt schauen und - wenn ich den Ausdruck gebrauchen darf mit ihr verkehren kann, dann nimmt er namentlich im geschichtlichen Werden der Menschheit, hinter dem er die geistigen Hintergründe sucht, große Differenzierungen, große Unterschiede wahr. Zum Beispiel gibt es da das Zeitalter, das dem unsrigen unmittelbar vorangeht. Unser Zeitalter, das wir, ich habe das schon angedeutet, das Michael-Zeitalter nennen können - ich werde die Gründe dafür noch weiter in den Vorträgen angeben -, beginnt mit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts, etwa in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Diesem Zeitalter geht aber ein anderes voran, das drei bis vier Jahrhunderte gedauert hat und das ganz anderer Natur war für denjenigen, der die geistige Welt erforscht hat. Und wiederum diesem Zeitalter geht ein anderes voran, das wieder ganz anderer Wesenheit ist und so weiter. Man schaut also mit der Initiationserkenntnis in Vergangenheiten zurück und findet immer für gewisse Zeitalter eine ganz andere Art von Eindrücken. Ich möchte das nicht bloß im Abstrakten schildern, sondern ich möchte es im Konkreten vor Ihre Seele hinstellen.

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