Sternenerkenntnis
Wenn man betrachtend in dieses Raphael-Zeitalter eindringt, vom 9. bis zum 14., 15. Jahrhundert, dann hat man allerdings den Eindruck, daß die Gestalten, die darinnen sind, so ein Dante noch, Giotto, aber namentlich auch solche, die nicht äußerlich geschichtlich der Nachwelt überliefert sind, daß alle die anderen Gestalten, die ich Ihnen genannt habe, sehr stark hervortreten. Man bekommt einen unmittelbaren menschlichen Eindruck von ihnen. Raphael selber als Gestalt, die niemals in einem physischen Leib verkörpert war, inkarniert war, bleibt mehr im Hintergrunde, und andere geistige Wesenheiten, die ständig der geistigen Welt angehören, wenigstens heute ständig der geistigen Welt angehören, treten auch weniger stark hervor. Gerade die Menschen, die verstorbenen Menschen, die treten für dieses Zeitalter dem spirituell beobachtenden Blick außerordentlich stark gegenständlich gegenüber.
Cite:
GA 243/1924-08-18/p024 · edition original