Möglichkeiten der Abirrung in der Geistigen Forschung
So kommt man mit jedem Bewußtseinszustand in ein gewisses Gebiet der Welt. Dadurch aber lernt man diejenigen Wesen kennen, welche für irgendeine Zeit dieser Welt angehören. Wenn ich also die Menschen kennenlernen will, wie sie in den Jahren nach dem Tode leben, so muß ich mich mit dem Bewußtsein in die Welt begeben, in der dann die Toten wandeln. Ich kann sie in ihrer wirklichen Gestalt nicht in einer anderen Welt beobachten. Wenn ich die Merkurwesen betrachten will, muß ich mich mit meinem Bewußtsein in diese Welt der Merkurwesen hineinbegeben. Daraus sehen Sie, daß wir als Menschen die Welten in gewissem Sinne getrennt voneinander annehmen und für jede Welt ihren besonderen Bewußtseinszustand entwickeln können. Das müssen wir auch, wenn wir in rechtem Sinne die Welten kennenlernen wollen, denn nur dadurch können wir uns in der richtigen Art vorbereiten, ein jedes Wesen in seinem wahren Charakter kennenzulernen. Ich will Ihnen an einem einfachen Beispiele zeigen, wohin ein solches Erkennen führt, also ein Erkennen, das für bestimmte Weltgebiete richtig den entsprechenden Bewußitseinszustand entwickeln will.
Cite:
GA 243/1924-08-19/p007 · edition original