Einflüsse des außerirdischen Kosmos auf das menschliche Bewußtsein
Und weiter, wenn der Mensch so die Nacht im Tag erweckt hat, dann verliert allmählich das Mondenlicht den Charakter des äußeren Scheinens. Es scheint nicht mehr so äußerlich. Es bewirkt nur ein allgemeines Lebensgefühl. Aber etwas anderes tritt auf. An diesem geistigen Nachthimmel erglänzt jetzt in wunderbarem glimmenden Lichte Merkur. Es geht der Stern Merkur in dieser in den Tag hineingezauberten Nacht wirklich auf, aber nicht so, wie man den Merkur durch das Teleskop sieht, sondern man wird gewahr: das ist etwas Lebendiges. Man kann noch nicht gleich die lebendigen Geistwesen, die den Merkur bewohnen, unterscheiden, aber man wird gewahr im allgemeinen an der Art und Weise, wie einem der Merkur entgegentritt, daß man es mit einer geistigen Welt zu tun hat.
Cite:
GA 243/1924-08-21/p027 · edition original