{"corpus":"steiner","locus":"GA 243/1924-08-21/p030","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Solche Erlebnisse, wie sie beschrieben werden, die so wunderbar sind, so großartig poetisch sind wie die von Katharina von Siena und ähnliche, die kann nur der Initiat verstehen, denn nur er weiß, was da eigentlich vorgeht. Und daher kann gesagt werden: Treibst du deine Initiation mit vollem Bewußtsein, das so klar und durchsichtig wie das Bewußtsein ist, wenn du rechnest oder Geometrie treibst, gehst dumit dieser ganzen vollen Besonnenheit in diese Dinge hinein, so findest du den rechten Weg. — Erst dadurch, daß du weißt, du zauberst die innerliche Nacht in den äußeren Tag hinein, findest du die wirkliche, reale geistige Welt. So wie niemand leugnen kann, daß der Mond aufgeht, daß der Merkur aufgeht in der äußeren Raumeswelt, daß das nicht erträumt, sondern real ist, so findet man das, wenn man mit vollem Bewußtsein hineingeht und Geistwesen begegnet, so, wie man in der physischen Welt Menschen begegnen kann. Und falsche Wege werden überall da gegangen, wo man den Geist suchen will, ohne sich bewußt zu werden dessen, was da in der geistigen Welt ist. Wenn man nur auf Erden bleibt und meinetwillen mit Medien experimentiert, ohne in die geistige Welt wirklich einzutreten, sondern nur an dem, was die Medien äußerlich auswirken, experimentieren will, nicht dem Geistigen wirklich begegnet, dann ist man auf falschem Wege. Alles, was nicht das Bewußtsein erweckt in der geistigen Welt, sondern im Schlafe weiterwandelt und nur die Wirkungen studieren will wie der äußerliche Okkultismus, ist auf falschem Wege. Alles dasjenige, was, indem es in die geistige Welt eintritt, sogleich der geistigen Welt als einer Realität entgegentritt, die aber geistig ist, ist auf richtigem Pfade.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Einflüsse des außerirdischen Kosmos auf das menschliche Bewußtsein","site_heading":null,"date":"1924-08-21","location":null,"word_count":269,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/243/1924-08-21/p030","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/243/1924-08-21/p030"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/243/1924-08-21/p030","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}