{"corpus":"steiner","locus":"GA 246/1908-01-12/p016","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Denken Sie sich, ein Hellseher hätte heruntergeschaut und hätte diese Entwicklung verfolgt. Er würde nicht jeden einzelnen Cherusker angeschaut haben, aber er hätte auf die Volksseele sein Augenmerk gerichtet. Er würde sehen, wie die Seele entsteht und sich entwickelt, dann würde er aber etwas anderes sehen. Wenn wir einen Menschen verfolgen hinauf ins Devachan seit seinem letzten Tode, so verfolgen wir sein Leben weiter in jenen höheren Welten, bis er wieder hinunter in das Erdenleben tritt und so fort. Eine solche Volksseele sehen wir nicht verschwinden und auf ihrem Plan auftauchen, sondern wie sie sich einst aus einer anderen Seele verwandelte, so gestaltet sie sich auf ihrem eigenen Plan von Neuem heran. Die Cheruskerseele hatte sich aus einer anderen Volksseele umgestaltet und gestaltet sich nun wieder in eine andere hinein. Eine Volksseele besteht aus Empfindungen, Trieben, Begierden, wie der Mensch aus Nerven, Muskeln und so weiter und entsteht aus sich selbst immer wieder aufs Neue, erzeugt sich immer wieder aus dem ewigen Feuer, und ein solches Volks-Ich geht nicht aus seiner Welt heraus. Solche Wesen gibt es heute; sie erscheinen nie auf der Erde. Und weil sie manchen Menschen in Gestalt eines Vogels erschienen sind, nannte man solche Wesen «Vogel Phönix». Es ist eine Tatsache und ist einfach nachgebildet aus dem astralischen Erlebnis, Ereignis. So haben wir denn ein wichtiges Sinnbild angeführt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Okkulte Zeichen und Symbole der astralischen Welt","site_heading":null,"date":"1908-01-12","location":null,"word_count":222,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/246/1908-01-12/p016","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/246/1908-01-12/p016"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/246/1908-01-12/p016","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Nach zum Teil bruchstückhaften Mitschriften","evidence_translation":"From transcripts that are in part fragmentary","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 246), which also speaks of \"fragmentarischen Hörernotizen und Vortragszusammenfassungen\". The translation is the maintainer's, not a published one."}}