{"corpus":"steiner","locus":"GA 246/1908-01-12/p019","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Wenn wir die Entwicklung des Menschen verfolgen, so werden wir sagen, der Mensch hat sich etwas geholt, was höher ist als das Pflanzendasein, und auch etwas, was niederer ist. In der Pflanze ist nichts von Trieben und Sinnlichkeit enthalten. Der Mensch hatte diese reine Art nicht behalten, weil er den astralischen Leib und damit die Begierde in sich aufnahm. Dadurch kam er einerseits zum Tagesbewusstsein und andererseits zur Begierde. Wird die Pflanze mit astralischem Stoff durchsetzt, da wird sich das Chlorophyll oder Blattgrün in Rot, [in] die Farbe des Blutes färben und mit Begierden durchpulst werden. Auf einer höheren Stufe des Bewusstseins wird aber der Mensch seine Triebe und Begierden gereinigt, seine Begierdennatur abgestoßen haben und zur keuschen Pflanzensubstanz zurückgekehrt sein. Da wird er das Niedere in seiner Natur abtöten, die begierdevolle Natur seines Blutes. Hier ist Ihnen ein Zukunftsideal des Menschen dargestellt. Denken Sie sich das Kreuz als Todeszeichen und das rote Blut gereinigt zurückgekehrt zur reinen Natur, dann verstehen Sie den Kranz roter Rosen um das Kreuz, das Sinnbild des Rosenkreuzers.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Okkulte Zeichen und Symbole der astralischen Welt","site_heading":null,"date":"1908-01-12","location":null,"word_count":173,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/246/1908-01-12/p019","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/246/1908-01-12/p019"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/246/1908-01-12/p019","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Nach zum Teil bruchstückhaften Mitschriften","evidence_translation":"From transcripts that are in part fragmentary","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 246), which also speaks of \"fragmentarischen Hörernotizen und Vortragszusammenfassungen\". The translation is the maintainer's, not a published one."}}