Philosophie und Theosophie

GA 246/1908-08-17/p036 ·1908-08-17 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Nach zum Teil bruchstückhaften Mitschriften» (From transcripts that are in part fragmentary). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 246), which also speaks of "fragmentarischen Hörernotizen und Vortragszusammenfassungen". The translation is the maintainer's, not a published one.

Bevor man nicht auf die dreifache Unterscheidung eingeht, kann man auf diesem Grunde zu keiner richtigen Einsicht in Bezug auf dasjenige kommen, was hier wichtig ist. Denn bedenken Sie, um was es sich handelt! Es handelt sich um die Einsicht, dass der Mensch, insofern er in den universalia post rem drinnen lebt, dass er da ein Subjektives hat. Aber es wird zugleich auf etwas Wesentliches hingewiesen, nämlich darauf, dass der Begriff des Menschen eine «Repräsentation» dessen ist, was als reale Formen (Entelechien) universalen Bestand hat. Und diese - die universalia in re, sind wiederum nur in die Dinge hineingeflossen, weil sie schon vor den Dingen existiert haben als universalia ante rem.

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Cite: GA 246/1908-08-17/p036 · edition original