Philosophie und Theosophie
Bevor man nicht auf die dreifache Unterscheidung eingeht, kann man auf diesem Grunde zu keiner richtigen Einsicht in Bezug auf dasjenige kommen, was hier wichtig ist. Denn bedenken Sie, um was es sich handelt! Es handelt sich um die Einsicht, dass der Mensch, insofern er in den universalia post rem drinnen lebt, dass er da ein Subjektives hat. Aber es wird zugleich auf etwas Wesentliches hingewiesen, nämlich darauf, dass der Begriff des Menschen eine «Repräsentation» dessen ist, was als reale Formen (Entelechien) universalen Bestand hat. Und diese - die universalia in re, sind wiederum nur in die Dinge hineingeflossen, weil sie schon vor den Dingen existiert haben als universalia ante rem.
Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/246/1908-08-17/p036.json
Cite:
Cite:
GA 246/1908-08-17/p036 · edition original