Philosophie und Theosophie
So lässt sich erkenntnistheoretisch der Satz fundamentieren, dass auch im reinen Denken ein Punkt erreichbar ist, in dem Realität und Subjektivität sich völlig berühren, wo der Mensch die Realität erlebt. - Setzt er da ein und befruchtet er sein Denken so, dass sein Denken von da aus wiederum aus sich herauskommt, dann ergreift er die Dinge von innen. Es ist also in dem durch einen reinen Denkakt erfassten und damit zugleich geschaffenen Ich etwas vorhanden, durch das wir die Grenze durchdringen, die für alles andere zwischen Entelechie (Form) und Materie gesetzt werden muss.
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GA 246/1908-08-17/p050 · edition original