Über den Einfluss von Sonne und Mond auf den Menschen

GA 246/1909-12-12/p029 ·1909-12-12 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Nach zum Teil bruchstückhaften Mitschriften» (From transcripts that are in part fragmentary). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 246), which also speaks of "fragmentarischen Hörernotizen und Vortragszusammenfassungen". The translation is the maintainer's, not a published one.

Wenn nun heute der Mensch mit seinem Ich in seinem tagwachen Zustand vor uns steht, so leben diese drei Seelenglieder in ihrem entsprechenden Leib darinnen. Da sind diese drei Leiber von den seelischen Gliedern durchzogen; da sind diese drei auch abhängig von einer gewissen Umgebung. Dreifach abhängig ist der Mensch von seiner Umgebung während des tagwachen Zustandes. Was heißt es denn eigentlich, wenn wir in Bezug auf die Welt Tagwachen betrachten, das Tagwachen? Das heißt: Es wird dasjenige, was in der Nacht aus dem physischen Leib und Ätherleib heraus ist, durch das Aufgehen der Sonne hineingerufen in den physischen und Ätherleib. Und wenn die Sonne wieder untergeht, wird das wieder herausgetrieben aus dem physischen und Ätherleib, was durch das Aufgehen der Sonne hineingetrieben worden war, der Astralleib und das Ich.

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Cite: GA 246/1909-12-12/p029 · edition original