{"corpus":"steiner","locus":"GA 246/1911-03-04/p013","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Erinnern wir uns: Der physische Leib kommt in den ersten sieben Jahren zur Ausbildung; das spätere Wachstum geschieht aufgrund der Formen, die sich in den ersten sieben Jahren gebildet haben. In den nächsten sieben Jahren bis zur Geschlechtsreife entwickelt der Ätherleib eine freie Tätigkeit. Während der Geschlechtsreife bis zum zwanzigsten Jahre wird der Astralleib frei, dann die Empfindungsseele; was wir Verstandes- oder Gemütsseele nennen, wird erst mit dem 28. Jahre entwickelt; das eigentliche Ich haben wir da schon in gewisser Weise abgetötet. Es könnte uns scheinen, als wenn es also besser sei, wenn man gar nicht vor dem 28. Jahre seine Körperkräfte so frei entwickeln könnte, wenn vielmehr die Kräfte beiderseits ganz ungeschwächt aufeinander wirken könnten. Wären Luzifer und Ahriman nicht aufgetreten, würde der Mensch ganz, ganz anders dastehen in der Welt; der Mensch würde ausreifen lassen sein Gehirn; er würde dann noch die Fähigkeit haben, dieses Gehirn mit vollem Bewusstsein zu einem Instrument des menschlichen Lebens zu machen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Die Urschuld Des Menschen. «Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben». Das Belebende Der Kindheitskräfte","site_heading":null,"date":"1911-03-04","location":null,"word_count":159,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/246/1911-03-04/p013","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/246/1911-03-04/p013"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/246/1911-03-04/p013","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Nach zum Teil bruchstückhaften Mitschriften","evidence_translation":"From transcripts that are in part fragmentary","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 246), which also speaks of \"fragmentarischen Hörernotizen und Vortragszusammenfassungen\". The translation is the maintainer's, not a published one."}}