{"corpus":"steiner","locus":"GA 246/1911-03-04/p016","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Das Tier wächst hinein in die Stellung, die es im Leben einnimmt durch die angeborene Gleichgewichtslage; beim Menschen ist das nicht der Fall; er muss sich erst den aufrechten Gang erarbeiten, und das ist eine Arbeit des Ich; dieses kristallisiert die Gleichgewichtslage erst heraus. Das Tier ist nicht fähig, sich Erkenntnisse anzueignen; was man Wahrheit nennt, lebt nicht im Tier. Aber das Ich gibt dem Menschen in den ersten drei Jahren seines Lebens «den Weg, die Wahrheit und das Leben». Das unbewusste Ich bringt das zustande. Was muss also der Mensch sagen, wenn dies für seinen Geist vollzogen wird? «Ich» bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; und so Ihr nicht werdet im Geist vollbewusst so, wie unbewusst in den drei ersten Lebensjahren, könnt Ihr nicht kommen in die Reiche der Himmel. - Denken wir uns das kindliche Ich vergeistigt, so muss es wirken durch alle folgenden Inkarnationen, und es ist das Christus-Ich.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Die Urschuld Des Menschen. «Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben». Das Belebende Der Kindheitskräfte","site_heading":null,"date":"1911-03-04","location":null,"word_count":154,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/246/1911-03-04/p016","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/246/1911-03-04/p016"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/246/1911-03-04/p016","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Nach zum Teil bruchstückhaften Mitschriften","evidence_translation":"From transcripts that are in part fragmentary","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 246), which also speaks of \"fragmentarischen Hörernotizen und Vortragszusammenfassungen\". The translation is the maintainer's, not a published one."}}