Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit II

GA 246/1911-06-06/p012 ·1911-06-06 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Nach zum Teil bruchstückhaften Mitschriften» (From transcripts that are in part fragmentary). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 246), which also speaks of "fragmentarischen Hörernotizen und Vortragszusammenfassungen". The translation is the maintainer's, not a published one.

Und dann gibt es ein Drittes, von dem es weniger bekannt ist, dass es der Mensch durch sich selbst lernt, durch das, was in seinem Innern von Inkarnation zu Inkarnation lebt: Das ist das Leben in Gedanken selber. Wir machen uns deshalb an die Bearbeitung des Gehirns, weil das Gehirn das Werkzeug des Denkens ist. Das Gehirn ist zuerst deshalb so unplastisch, weil der Mensch es erst formt und weil es das Instrument seines Denkens ist, das heißt desjenigen Lebens, welches das Leben des Menschen auf der Erde sein kann; denn der Mensch muss mit seinen Mitmenschen in Gedanken leben, dann lebt ererstin Wahrheit. Und würde sein Gedankenleben verkümmert werden, so würde das Menschenleben nicht das vollständige auf der Erde sein.

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