Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit II
Und dann gibt es ein Drittes, von dem es weniger bekannt ist, dass es der Mensch durch sich selbst lernt, durch das, was in seinem Innern von Inkarnation zu Inkarnation lebt: Das ist das Leben in Gedanken selber. Wir machen uns deshalb an die Bearbeitung des Gehirns, weil das Gehirn das Werkzeug des Denkens ist. Das Gehirn ist zuerst deshalb so unplastisch, weil der Mensch es erst formt und weil es das Instrument seines Denkens ist, das heißt desjenigen Lebens, welches das Leben des Menschen auf der Erde sein kann; denn der Mensch muss mit seinen Mitmenschen in Gedanken leben, dann lebt ererstin Wahrheit. Und würde sein Gedankenleben verkümmert werden, so würde das Menschenleben nicht das vollständige auf der Erde sein.
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GA 246/1911-06-06/p012 · edition original