Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit II

GA 246/1911-06-06/p021 ·1911-06-06 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Nach zum Teil bruchstückhaften Mitschriften» (From transcripts that are in part fragmentary). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 246), which also speaks of "fragmentarischen Hörernotizen und Vortragszusammenfassungen". The translation is the maintainer's, not a published one.

Und würde es länger als drei bis dreieinhalb Jahre, als Durchschnittszahl genommen, im physischen Körper des Menschen wirken wollen, so würde dieser ein solches Wirken nicht aushalten können. Denn der physische Menschenkörper ist so organisiert, dass er in der Form, wie das Menschenwesen aus der geistigen Welt hereinwirkt, eine solche Wirksamkeit überhaupt nur drei bis dreieinhalb Jahre verträgt. Der menschliche Leib würde zerbrechen, wenn jene Kräfte, die den Organismus in den ersten Kindheitsjahren, wenn er noch weich ist, so gestalten, dass er zu einem gehenden und stehenden Wesen wird, sich noch länger in dieser Weise betätigen würden. Diese Kräfte sind so grandios, dass, wenn sie später noch wirken würden, unser Organismus zerbrechen müsste unter der Heiligkeit dieser Kräfte. Nach drei bis dreieinhalb Jahren ist die Zeit da, wo im Grunde genommen zerstörend wirken müssten diese Kräfte, welche in den ersten Kindheitsjahren in den Menschen hereinwirken.

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