Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit III

GA 246/1911-06-07/p014 ·1911-06-07 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Nach zum Teil bruchstückhaften Mitschriften» (From transcripts that are in part fragmentary). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 246), which also speaks of "fragmentarischen Hörernotizen und Vortragszusammenfassungen". The translation is the maintainer's, not a published one.

Sie könnten sich also leicht einen Begriff bilden, wie es unmöglich ist, dass solche Wesenheiten ein derartiges Gehirn oder einen solchen physischen Leib benutzten, wie wir sie haben. Sie müssen einen ätherischen Leib benutzen, weil ein menschlicher Leib und ein menschliches Gehirn die Gedanken nur in der Zeit ausbilden, während diese Wesenheiten nicht die Gedanken in der Zeit ausbilden und gleichsam wie von selbst alle Weisheit haben. Die Weisheit sitzt in ihnen. Sie können unmöglich Falsches denken, können sich nicht irren, weil der Gedankenablauf als eine unmittelbare Inspiration in sie hineinschießt. Daher hatten diejenigen Persönlichkeiten, welche an diese dhyanischen oder Engel-Wesenheiten herankommen konnten, ihnen gegenüberstanden, das Bewusstsein: Da stehen sie der sicheren Weisheit gegenüber! Wenn also selbst noch im alten Ägypten der Mensch, der als Mensch Lehrer oder König war, diesem seinem geistigen Führer gegenüberstand, so wusste er: Das Gebot, das er gibt, die Wahrheit, die er sagt, sind unmittelbar richtig, können nicht falsch sein. - Das empfanden dann wieder diejenigen, auf welche diese Wahrheiten übertragen wurden, die sie wieder von diesen so hellseherisch Belehrten hatten; denn diese konnten so sprechen, dass man aus ihren Worten selbst das zu empfangen glaubte, was aus der geistigen Welt herunterkam. Kurz, es war ein unmittelbarer Strom hinauf nach den höheren Hierarchien.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/246/1911-06-07/p014.json
Cite: GA 246/1911-06-07/p014 · edition original