{"corpus":"steiner","locus":"GA 246/1911-06-07/p015","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Und was ich Ihnen gestern für die Kindheit des Menschen geschildert habe, was das Kind als sein eigenes inneres Seelisches hat, was am Kinde arbeitet, das sehen wir im Großen in der Welt der Menschheit arbeiten als die über der ganzen Menschheitsevolution schwebende nächste Welt der Hierarchien, als das nächste Reich der Angeloi oder dhyanischen Wesenheiten, die um eine Stufe höher stehen als die Menschen und unmittelbar in die geistigen Sphären hinaufragen, und die das, was sie herunterbringen und in die menschliche Kultur hineinarbeiten, so hineinarbeiten, wie die kindliche Seele an dem Bau des menschlichen Gehirns arbeitet. So empfanden die Ägypter, welche schilderten, dass sie mit einem Göttlichen im Zusammenhang standen, das Geöffnetsein der Seele der Menschheit gegenüber den Hierarchien. Wie die Kindesseele bis zu dem Zeitpunkt, den wir gestern andeuteten, ihre Aura den Hierarchien öffnet, so öffnete die ganze Menschheit ihre Welt - durch die Vorgänge der Menschheit den Hierarchien, mit denen sie in Zusammenhang stand.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit III","site_heading":null,"date":"1911-06-07","location":null,"word_count":157,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/246/1911-06-07/p015","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/246/1911-06-07/p015"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/246/1911-06-07/p015","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Nach zum Teil bruchstückhaften Mitschriften","evidence_translation":"From transcripts that are in part fragmentary","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 246), which also speaks of \"fragmentarischen Hörernotizen und Vortragszusammenfassungen\". The translation is the maintainer's, not a published one."}}