{"corpus":"steiner","locus":"GA 246/1911-06-07/p060","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"So wurde denn vorbereitet das Rosenkreuzerprinzip der Einweihung und des Hellsehens, das seinen Anfang genommen hat seit den Zeiten des Mittelalters, als die Menschen glaubten, der Mensch könnte überhaupt nicht die geistige Welt erreichen. Denn wenn solche Individualitäten, die in den vorherigen Inkarnationen schon vieles, vieles erreicht hatten, um das Jahr 1250 wieder inkarniert wurden, so war ihr Blick eine Zeit lang vollständig getrübt. Ganz erleuchtete Individuen hatten etwas, als wenn sie wie abgeschnitten wären von der geistigen Welt. So sehen wir, dass es von jener Zeit an notwendig wurde, dass in der Lenkung und Führung der Menschheit ein neues Element auftrat. Das war das Element des Rosenkreuzerprinzipes. Durch dasselbe ist erst im wahren Sinne zu verstehen, wie in die Lenkung und Leitung der ganzen Menschheit wie auch des einzelnen Menschen eingreifen kann für alle Betätigungen dasjenige, was wir den «Christus-Impuls» nennen. Das ist erst durch das Rosenkreuzerprinzip möglich.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit III","site_heading":null,"date":"1911-06-07","location":null,"word_count":149,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/246/1911-06-07/p060","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/246/1911-06-07/p060"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/246/1911-06-07/p060","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Nach zum Teil bruchstückhaften Mitschriften","evidence_translation":"From transcripts that are in part fragmentary","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 246), which also speaks of \"fragmentarischen Hörernotizen und Vortragszusammenfassungen\". The translation is the maintainer's, not a published one."}}