Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit IV

GA 246/1911-06-08/p034 ·1911-06-08 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Nach zum Teil bruchstückhaften Mitschriften» (From transcripts that are in part fragmentary). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 246), which also speaks of "fragmentarischen Hörernotizen und Vortragszusammenfassungen". The translation is the maintainer's, not a published one.

Wodurch wird der Mensch krank, als dadurch, dass die Kräfte der Erde nicht in richtiger Harmonie wirken! Was von der Erde aus unharmonisch wirkt, das kann immer wieder in Harmonie gebracht werden durch die Kräfte des Kosmos. Aber alles in entsprechender Weise! Die Menschen denken, dass allerlei Aberglauben und dummes Zeug geschieht bei den sogenannten Wundern der Krankenheilungen. Aber das glauben sie deshalb nur, weil sie nicht lesen können. Ich möchte dabei nur auf eine Stelle hinweisen, wo es heißt: «Als die Sonne untergegangen war, da brachten sie zu ihm die Kranken, und er heilte sie.» Was heißt das? Da macht der Evangelist grandios darauf aufmerksam, dass diese Heilung mit der ganzen Sternkonstellation zusammenhing, dass eine solche Weltenkonstellation herbeigeführt wurde gerade an dem Punkt der Welt, die nur hat herbeigeführt werden können an diesem Punkt der Welt. Denn es steht nicht aus Spaß da: «Als die Sonne untergegangen war ...», sondern es steht deshalb da, weil sich die entsprechenden Heilkräfte nur entwickeln konnten nach Sonnenuntergang, weil sie da anders wirken für ein Wesen, das sich nach dem ganzen Kosmos ausdehnt. Und dass von allen Seiten des Kosmos die Kräfte wirkten, dazu war der Leib des Jesus von Nazareth das Werkzeug. So sagt es uns die spirituelle Weisheit. So lehrt es uns und wird es uns immer mehr und mehr lehren die Rosenkreuzerweisheit.

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Cite: GA 246/1911-06-08/p034 · edition original