{"corpus":"steiner","locus":"GA 246/1916-03-03/p031","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Ein vollständiges Wissen über die Weisheit, die notwendig ist, um einen Menschen so die Lebensbahn zwischen Geburt und Tod zu führen, wäre eine so umfassende Weisheit, eine so kolossale Weisheit - die uns abgenommen wird durch die Wesen der höheren Hierarchien -, dass wir uns davon gar keine Vorstellung machen können nach der Weisheit, die wir nach Maßgabe der Werkzeuge unseres Gehirns hier zwischen Geburt und Tod ansammeln können. Aber diese Weisheit strömt als Götterwerk durch unseren astralischen Leib. Woher kommt es denn, dass wir von dieser Weisheit nun nichts wissen? Wüssten wir etwas von ihr, dann würden wir nicht die Freiheit lernen können als Menschen. Wir würden immer geleitet werden. Es ist weise in der Welt eingerichtet, dass wir von dieser Weisheit zwischen Geburt und Tod nichts wissen; denn das ist unsere Lehrschule der Freiheit. Daher sind wir durch die weisheitsvolle Führung der höheren Hierarchien dazu gebracht, von dieser Weisheit in unserem astralischen Leibe nichts zu sehen. Wodurch können wir denn nichts sehen? Ja, es muss natürlich diese Weisheit verdunkelt werden. Und sie wird verdunkelt durch alle die Gefühle, die in unserem astralischen Leibe leben, die uns betäuben über dasjenige, was geschieht. Diese Gefühle breiten sich immer wie ein Nebel aus über die Weisheit, die eigentlich aus der ganzen Welt von allen Seiten hereinscheint in unseren astralischen Leib. Dass ich über die Straße gehe, Eindrücke habe, das alles deckt mir die Weisheit, die in meinen astralischen Leib hereinstrahlt, für das normale Bewusstsein zu ... Daher wird jetzt so viel gelogen in der Welt, weil die Wahrheit quälend wäre, weil die Wahrheit furchtbar wäre.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Das Todesrätsel als Lebensrätsel","site_heading":null,"date":"1916-03-03","location":null,"word_count":264,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/246/1916-03-03/p031","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/246/1916-03-03/p031"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/246/1916-03-03/p031","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Nach zum Teil bruchstückhaften Mitschriften","evidence_translation":"From transcripts that are in part fragmentary","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 246), which also speaks of \"fragmentarischen Hörernotizen und Vortragszusammenfassungen\". The translation is the maintainer's, not a published one."}}