Das Todesrätsel Als Lebensrätsel

GA 246/1916-03-03/p033 ·1916-03-03 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Nach zum Teil bruchstückhaften Mitschriften» (From transcripts that are in part fragmentary). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 246), which also speaks of "fragmentarischen Hörernotizen und Vortragszusammenfassungen". The translation is the maintainer's, not a published one.

Wir müssen uns aber auch nach dem Tode erst nach und nach gewöhnen an den Anblick desjenigen, was da aus den höheren Hierarchien als Weisheit die ganze Welt durchpulst und da durch unsern astralischen Leib geht. Wir müssen uns erst gewöhnen! Und dies geschieht während unseres Zurücklebens dadurch, dass wir das Äußere zum Inneren machen. Dadurch, dass wir die Wirkungen, die äußeren Wirkungen unserer Gedanken und Taten sehen, leben wir uns in die Außenwelt ein. Dadurch gewöhnen wir uns, nicht nur das zu sehen, was in unserer eigenen Weisheit, sondern was in der Weisheit der Welt liegt. Sie sehen: Es hat jede einzelne Tatsachenreihe, die wir durchlaufen, auch zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, eine tiefe Bedeutung.

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