Das Todesrätsel Als Lebensrätsel

GA 246/1916-03-03/p060 ·1916-03-03 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Nach zum Teil bruchstückhaften Mitschriften» (From transcripts that are in part fragmentary). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 246), which also speaks of "fragmentarischen Hörernotizen und Vortragszusammenfassungen". The translation is the maintainer's, not a published one.

Das, was als materialistische Weltanschauung heute sein kann, das kann menschliche Einrichtung sein nach der entsprechenden Zeitenlänge. Denn in dem Augenblicke, wo man das Geistige vergisst, wird das Physische dem Ahriman ausgeliefert: Der nimmt dann Besitz von dem ganzen Physischen. Man kann es ihm nur dadurch entreißen, dass man in der Art, wie man sich zum Menschen verhält, Rücksicht nimmt auf das Geistige. Wenn man das Geistige vergisst, dann arbeitet man im Sinne Ahrimans: Man überliefert gleichsam mit der materialistischen Weltanschauung die irdische Welt dem Ahriman. Die Menschen denken gar nicht nach, wie sie auf dem Wege sind, dem Teufel die Erde zu überliefern. Es ist ganz schrecklich, wie weit sie auf diesem Wege sind! Herzzerreißend können manche Erscheinungen wirken!

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