{"corpus":"steiner","locus":"GA 246/1916-03-03/p068","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Denn sehen Sie, wenn man den Luzifer malen will, muss man ja bedenken, dass der auf dem Mond gelebt hat und zurückgeblieben ist mit seiner Mondenentwicklung - man muss also so darstellen, dass man ihn gar nicht als äußeres Wesen sehen kann. Er kann gar nicht einem äußeren Erdenwesen absolut ähnlich sein — nur entfernt, nicht absolut. Was ist denn dieser Luzifer? Und da kommt man darauf, sobald man weiß, dass des Menschen Organisation eigentlich aus zwei Gliedern besteht. Da haben wir unseren Kopf mit dem darangesetzten Rückgrat, dann ist - Sie können das am Skelett anschauen - dem eigentlich alles andere angehängt. Was wir vom Mond mitbringen, ist unser Kopf. Alles andere, auf der Erde erst Gebildete ist eigentlich so in uns veranlagt, dass man das alles auch - aber jetzt innerlich - sehen kann; auf dem Mond war es noch ätherisch, noch nicht physisch gestaltet. Würde man Luzifer auf dem Monde malen wollen, so müsste man einen menschlichen Kopf malen und daran - so wie es bei uns jetzt als Rückenmark der Fall ist - einen Schlangenleib.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Das Todesrätsel als Lebensrätsel","site_heading":null,"date":"1916-03-03","location":null,"word_count":179,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/246/1916-03-03/p068","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/246/1916-03-03/p068"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/246/1916-03-03/p068","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Nach zum Teil bruchstückhaften Mitschriften","evidence_translation":"From transcripts that are in part fragmentary","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 246), which also speaks of \"fragmentarischen Hörernotizen und Vortragszusammenfassungen\". The translation is the maintainer's, not a published one."}}