Über die Lichtbilder vom Bau

GA 246/1918-06-30/p032 ·1918-06-30 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Nach zum Teil bruchstückhaften Mitschriften» (From transcripts that are in part fragmentary). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 246), which also speaks of "fragmentarischen Hörernotizen und Vortragszusammenfassungen". The translation is the maintainer's, not a published one.

Es ist so, dass dazu selbst erst Farbe gewonnen wird. Wir haben nur Pflanzenfarben, es fehlen uns noch zwei, aber das hat der Krieg gebracht. Die Pflanzenfarben haben innerliche Leuchtkraft, denn es wird eigentlich als Ganzes gemalt. Bedenken Sie, es ist keine Lichtfläche zu malen, sondern, wenn naturalistisch gemalt wird, leuchten die Gegenstände selber, es ist das also eine andere Malerei, man braucht dazu andere Farben; und man muss auch die Technik so haben, dass das, was gemalt ist, nicht erscheint, als ob es beleuchtet wäre, sondern als ob es in sich leuchtet. Das bedingt ein ganz anderes Malgesciz. und [eine andere] Maltechnik. So sind also die Kuppeln ausgemalt. [Lücke]

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